Vorschulkinder entdecken immer etwas neues und Spannendes!

In unserer Projektarbeit „Forschen mit Fred“ haben unsere Wackelzähne  viele Experimente  zu verschiedene Themen durchgeführt. Fred, die Ameise bringt den Kindern jeden Tag eine neue Geschichte mit, in der auch ein kleines Experiment eingebettet ist. So z.B. können die Kinder beobachten was sich im Wasser auflöst und was nicht oder auch mal selber einen Feuerlöscher herstellen. Dabei darf natürlich ein Besuch im Chemikum in Marburg und im Mathematikum in Giessen nicht fehlen. Dort mussten die Mitarbeiter/innen viele Fragen der kleinen Forscher beantworten und die Kinder kamen aus dem Staunen nicht heraus. Beflügelt von diesen tollen Eindrücken versteht es sich von selbst, dass auch in unserer Kindertagesstätte eine Forscherecke eingerichtet wird. Start ist der 05.05.2012 an dem unser „Kunterbuntes Familienfest“ stattfindet.

 

Frühe Chancen

In unserer Kita in Stadtallendorf haben wir einen sehr hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund. Aber auch  Kinder ohne Migrationshintergrund brauchen immer mehr Förderung in allen Bereichen, ganz besonders im Bereich „Sprache“. Daher sehen wir die Sprachförderung schon seit Jahren als festen Bestandteil in unserem Konzept. Durch das Projekt „Offensive Frühe Chancen“ sehen wir für uns auch die Chance, die Sprachförderung in unserer Einrichtung zu vertiefen und zu festigen. Aus diesem Grund haben wir uns für dieses Projekt beworben. Da wir alle Kriterien, wie zum Beispiel einen hohen Migrationsanteil, U3-Kinder, sozial schwache Familien etc. erfüllen, wurde unser Personalschlüssel um eine halbe Stelle aufgestockt, so wie es im Bundesprogramm Schwerpunkt – Kitas Sprache & Integration vorgesehen ist. Diese halbe Stelle füllt sich durch:

  • einmal wöchentlich durchgeführte Betreuung der U3-Kinder
  • zweimal wöchentlich durchgeführte Sprachfördergruppen
  • alltagsintegrierte Sprachförderung mit allen Kindern der Einrichtung

Die Sprachförderkraft bekommt die Möglichkeit, sich fortzubilden und muss 70 Fortbildungsstunden zum Thema Sprachförderung und/oder U3 Betreuung nachweisen. In den regelmäßig stattfindenden Arbeitskreisen des Landkreises Marburg-Biedenkopf findet ein Austausch aller Sprachförderkräfte statt.
Seit September 2011 haben wir zusätzlich eine U3-Gruppe in unserer Einrichtung, sodass wir die Möglichkeit besitzen, unsere Kinder schon von Anfang an intensiv in der Sprache zu fördern.
Es macht sehr viel Spaß die Kinder in ihrer (Sprach) Entwicklung zu begleiten, weil es spannend zu beobachten ist, welche Fortschritte die Kinder machen und wie sie auf ihre Weise eine Rückmeldung an uns geben. Wir haben immer etwas zu lachen, beispielsweise bei einem spontanen Einkaufsbummel, bei dem extra noch Tomaten für das Frühstück besorgt wurden. In der darauffolgenden Woche begrüßt mich die  zweijährige Sahira nicht etwa mit einem „Hallo!“, sondern ruft: „Einkaufen, Frühstückstomaten!“ Kinder finden immer einen Anlass zum Sprechen und die Sprache begleitet uns ständig, egal was wir tun oder wo wir sind.
Sprache ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens und bestimmt das Handeln von Kindern – überall und jederzeit. Beispielsweise singen oder reimen sie, stellen Fragen und lauschen einer Gute-Nacht-Geschichte. Sogar das Schweigen ist eine Art von Kommunikation („Man kann nicht nicht kommunizieren“ – Paul Watzlawick). Daher ist es uns sehr wichtig, die Sprache so früh wie möglich zu fördern und diese in den Alltag zu integrieren. 
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erkannte dies und setzte sich mit der „Offensive Frühe Chancen“, bei denen der Schwerpunkt auf Kita’s mit Sprach- und Integrationsförderung liegt, für gleiche Chancen bei jedem Kind ein. Im März 2011 startete das Projekt „Offensive Frühe Chancen“. Dabei sollen bis Dezember 2014 Sprachförderkräfte ausgebildet werden, um das Konzept der Sprachförderung im Alltag weiter zu integrieren.
Auch wir haben uns dies zur Aufgabe gemacht. Im Tagesablauf wird durch die Grundhaltung der Erzieher/innen Sprachförderung im Alltag bewusst sowie unbewusst integriert. Viel mit Kindern zu reden, selber Spaß an Sprache zu haben und den Kindern aktiv zuzuhören sind Abläufe, die zu einem gesunden Sprachklima beitragen. Bewusste Vorgänge im Alltag wie Reime, Rituale, Sitzkreise, Bewegungs-, Sing- und Fingerspiele, aktives Zuhören, Bilderbücher vorlesen etc. , helfen dabei, den Kindern die Sprache spielerisch nahezubringen.
Lernen geschieht durch Interaktion und Dialog. Eine gute alltagsintegrierte Förderung setzt „Erzieher als gute Sprachvorbilder“ voraus, d.h. unter anderem:

  • deutliche Aussprache
  • nicht zu lange Sätze
  • Bindung und Interesse am Kind
  • Sprachanreize
  • Tonfall
  • Authentische Stimme
  • Zeit für Dialoge
  • Ganzheitliche Sprachvermittlung
  • Auf der Kindebene bleiben
  • Sprache als Beziehungsangebot
  • Sprechfreude

Als Sprachvorbild ist es wichtig, selber Freude am Sprechen zu haben, was sich motivierend auf die Kinder auswirkt. Sprechfreude ist der entscheidende Motor für eine gute sprachliche Entwicklung.

Sprache! Jetzt schauen wir einmal:

Wie kommunizieren Kinder?
Warum kommunizieren Kinder?
Wann und mit wem kommunizieren Kinder?

Wie?

durch:

  • Augenkontakt
  • Körperkontakt (antippen, anfassen, umarmen etc.)
  • Festhalten oder loslassen (Streit um einen Gegenstand)
  • Handlungen
  •  Gestik und Mimik (auf etwas zeigen, traurig schauen etc.)
  •  Laute, Babbeln, Imitieren oder einzelne Wörter
  • Fragestellung, Erzählungen
  • Schweigen

Warum?

  •  zum Ausdruck ihrer Bedürfnisse/Emotionen
  • um ihre Umwelt zu verstehen
  • weil es Spaß macht
  • sie damit immer etwas bewirken wollen
  • sie nötige Aufmerksamkeit suchen
  • um Kontakt aufzunehmen

Wann?

  • in Rollenspielen
  • beim Betrachten eines Bilderbuches
  • beim selbstständigen Spielen
  • Äußerung von Bedürfnissen
  • Beim Essen
  • Beim Wickeln
  • Zur Begrüßung oder zum Abschied
  • Bei Konfliktsituationen

Und mit wem?

mit

  • sich selber
  •  anderen Kindern
  •  Erziehern und Eltern
  •  dem Spielzeug
  •  Fantasiegestalten/ -freunden
  •  Tieren

Wir sehen also, dass Kinder Sprache für die Gestaltung von Beziehungen, zum gemeinsamen Handeln mit anderen sowie für den Aufbau ihrer eigenen Welt  und Vorstellungen verwenden. Daher ist es nicht nur wichtig als Erzieher/in ein Sprachvorbild zu sein, sondern ebenso für die Sprache des Kindes sensibilisiert zu sein.
Das bedeutet, dass wir

  • auch darauf achten, dass Kinder nicht ins Leere kommunizieren
  • nonverbale Signale wahrnehmen und beachten
  • auf Klarheit und Übereinstimmung bei eigenen verbalen bzw. nonverbalen Botschaften achten
  •  bei der nonverbalen Kommunikation anknüpfen und mit verbaler Sprache ausdrücken und dass wir die Kinder positiv stärken, damit sie Interesse am Sprechen finden.

WICHTIG: „Beim Blick auf die Kinder ist es uns wichtig, nicht defizient-orientiert sondern kompetenz-orientiert zu arbeiten!“

"Wackelzähne" beschäftigen sich mit Berufen

Was ist eigentlich ein „Beruf“? 

Was bedeutet es, wenn Mama oder Papa sagen „Ich gehe arbeiten“? 


In unserer Wackelzahngruppe haben wir uns vier Wochen lang mit dem Thema „Berufe“ beschäftigt. Dabei kamen uns viele Fragen in den Sinn, wie etwa „Was macht ein Koch?“, „Wozu braucht der Arzt sein Stethoskop?“, „Wer hilft uns, wenn es brennt?“ oder „Wieso muss der Bäcker eigentlich so früh aufstehen?“. 

Besonders aufregend waren unsere Ausflüge, bei denen wir drei Berufe ganz hautnah kennengelernt haben. 

Die Friseurin hat uns genau gezeigt und erklärt, wie sie ihrer Kundin die Haare wäscht und schneidet. Wir haben gelernt, was sie dafür braucht und wir konnten uns ihre Scheren, Rasierer, Lockenwickler und die Trockenhaube ganz genau anschauen. Am Ende unseres Besuchs durften alle Wackelzähne sogar selbst auf dem Friseurstuhl Platz nehmen, sodass jeder mit einer tollen blauen oder roten Strähne im Haar den Friseursalon verlassen hat. 



Unser Besuch bei der Polizei war für alle Wackelzähne sehr beeindruckend. Wir wissen jetzt, wie eine Polizeistation von innen aussieht. Wir haben gelernt, wie man einen Fingerabdruck macht und was alles zu einer echten Polizeiuniform dazugehört. Einige Wackelzähne haben den Polizeihelm, die Polizeiweste und sogar die Handschellen selbst einmal anprobiert. Der Polizist hat uns eine Gefängniszelle von innen gezeigt – zum Glück hat er uns wieder frei gelassen. Den Polizeihund haben wir nur aus sicherer Entfernung betrachtet. Dafür haben wir aber das Polizeiauto und den großen Polizeibus aus nächster Nähe erkundet. Das Probesitzen war nicht allen Kindern ganz geheuer.

 

Auch bei der Feuerwehr gab es eine Menge zu lernen. Der Feuerwehrmann erklärte uns, dass die Feuerwehr nicht nur bei Bränden hilft, sondern auch bei Unfällen oder Hochwasser zur Stelle ist. Eine echte „Feuerwehrfrau“ zeigte uns, was zu einem Feuerwehr-Schutzanzug dazugehört. Mit Feuerwehrjacken und Feuerwehrhelmen ausgestattet, machten sich alle Wackelzähne auf den Weg in die große Fahrzeughalle. Dort durften wir die mächtigen Löschfahrzeuge aus der Nähe betrachten. Lange Schläuche, Löschschaum, Wassertanks – was es alles im Innern dieser Fahrzeuge gibt! Mit großer Begeisterung nahmen die Wackelzähne in den Fahrzeugen Platz. Als das Martinshorn ertönte, hielt man sich besser die Ohren zu. 



Es waren vier spannende Wochen, in denen viele Fragen gestellt und viele Antworten gefunden wurden. Sicherlich haben wir alle so einiges dazugelernt. 

Forschen mit Fred

Das Projekt „Forschen mit Fred“  bietet den Kindern und Erzieher/innen vielfältigste Möglichkeiten ihrem Forschergeist freien Lauf zu lassen und dabei einen Einstieg in die Welt der Naturwissenschaften zu bekommen.

Im Rahmen der Vorschularbeit führen wir mit unseren Kindern regelmäßig Projekte durch. Für jedes Projekt planen wir in der Regel 3 Wochen ein und  arbeiten jeden Tag in der Zeit von 13:15 bis 14:00 mit unserer „Wackelzahn-Gruppe“.  Nach Fasching starteten wir mit dem Projekt „Forschen mit Fred“. Von diesem Projekt waren alle großen und kleinen Forscher begeistert und deshalb möchten wir es Euch auf diesem Weg vorstellen.
Aufmerksam wurden wir auf diese Einheit von Gisela Lück (Uni Bielefeld) durch die Vortragsreihe des Zentrums für frühe Bildung / bsj vom 04.11.2010 in Marburg. In diesem Vortrag berichtete Frau Lück über die Bedeutung der naturwissenschaftlichen Bildung im frühen Kindesalter. „ Chemische und physikalische Phänome der unbelebten Natur bieten nicht  selten einen leichteren Einstieg in naturwissenschaftliches Experimentieren.“ (Gisela Lück, Forschen mit Fred)
Das Projekt ist in einem Ordner sehr kompakt und anschaulich zusammengestellt. Der Ordner besteht aus einem Einführungshandbuch, einem Praxisteil und ergänzenden Materialien sowie Hintergrundinformationen. Das Handbuch informiert über das Experimentieren im Kindergarten.
Dann geht es schon gleich los mit der Einführungsgeschichte: die Kinder lernen Fred kennen und lassen sich von seinem Forschergeist anstecken! Die Impulskarten führen Schritt für Schritt durch die Experimentier-Einheiten. Die passenden Forscherkarten regen die Kinder zum Experimentieren und Ausprobieren an. So wird z.B. erforscht, was sich im Wasser alles auflösen kann. Die Arbeit mit dem Ordner ist wirklich sehr praxisorientiert-  und das Projekt lässt sich mit sehr geringer Vorbereitungszeit durchführen.  Die 16 beschriebenen Experimente sind einfach und preiswert durchzuführen...
Seid  Ihr nun neugierig auf Fred? Dann hier ein kleiner Auszug aus der Einführungsgeschichte:
„Fred lebt gemeinsam mit vielen anderen Ameisen im Wald in einem großen Ameisenhügel. Von morgens bis abends ist Fred mit seinen Freunden damit beschäftigt, den Ameisenbau sauber zu halten und zu reparieren. Jede Ameise im Ameisenbau hat eine ganz bestimmte Arbeit zu übernehmen.
Fred ist eine ganz besondere Ameise, die meisten sind nämlich weiblich. Nur ein weiteres Männchen lebt noch im Ameisenhügel – sein bester Freund Paul. Fred ist trotz der vielen Arbeit immer gut gelaunt, nur manchmal braucht er seine Ruhe. Von Zeit zu Zeit ist er ein richtiger Abenteurer. Dann macht  er sich auf den Weg, um seine Umgebung kennen zu lernen.
Unbemerkt macht er sich auf den Weg und erforscht das Umfeld. Dabei hat er viele Ideen, was man im Wald so alles machen kann, und es fallen ihm dazu Fragen ein, die er allein nicht beantworten kann. Aber Fred ist hartnäckig und will alles genau wissen…“ 


Alle Wackelzahn-Kinder freuten sich jeden Tag auf die Geschichten mit Fred und seinem Freund Paul und das Projekt war ein toller Erfolg. Als Abschluss unseres Projektes erhielt jedes Kind sein eigenes Forscher-Diplom.

12.08.2011

Sanierung, Umbau und Erweiterung der Kita Stadtallendorf

Nach elf Monaten können die Kinder in der modernisierten Kita spielen

Nach elf Monaten Bauzeit spielen die Kinder der integrativen Kindertagesstätte "Weißer Stein" in Stadtallendorf in den sanierten, modernisierten und ausgebauten Räumlichkeiten in der Schillerstraße 9. Die Sanierung, der Umbau und der Neubau des integrativen Kindergartens wurde von der Stadt Stadtallendorf in Zusammenarbeit mit dem Kinderzentrum Weißer Stein Marburg-Wehrda e.V. als Träger geplant.
Ursprünglich sollte die Kindertagesstätte mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket für etwa 580 000 Euro lediglich energetisch saniert werden. „Im Zuge der Bestandsaufnahme zeigten sich jedoch weitere erhebliche Mängel in den Bereichen Brandschutz, Fluchtwege,Raumangebote, Zuordnung der Funktionen und Arbeitsschutz, sodass wir uns zur Erweiterung des bestehenden Anbaus entschlossen“, sagte Bürgermeister Manfred Vollmer.
Im September 2009 stimmte das Hessische Finanzministerium dem Antrag zu, die Arbeiten über die energetische Sanierung hinaus zu erweitern. Im Rahmen der Modernisierungs-und Umbauarbeiten entstand aus dem bisher dreigruppigen Kindergarten eine Einrichtungmit vier Gruppen, indem eine Gruppe für unter Dreijährige integriert wurde. „Im Rahmen der Modernisierung gab es nicht nur Erneuerungen sondern mit dem U3-Programm auch eine Erweiterung als Investition für die Zukunft – denn Kinderbetreuung wird immer wichtiger für die Gesellschaft“, erläuterte der erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern. Am 28. Oktober 1992 verwirklichte die Stadt und das Kinderzentrum „Weißer Stein“ die Inbetriebnahme des Projekts eines integrativen Kindergartens in Stadtallendorf. „Es sollte eine Stätte sein, an der behinderte und nichtbehinderte Kinder zusammen betreut werden, für die damalige Zeit eine Errungenschaft“, stellte Bürgermeister Vollmer fest Der Anbau der Kita wurde erweitert und aufgestockt und über die beiden Gebäudeteile wurde ein durchgehendes, nach außen entwässerndes Flachdach gelegt. Im Rahmen der energetischen Bauarbeiten gab es folgende
Sanierungen: Die Wärmedämmung der Fassade und des Daches, neue Fenster mit Wärmeschutzverglasung und eine neue Heizanlage mit solarer Unterstützung. „Das Haus ist mit der Zeit zu eng geworden für die Kinder und Mitarbeiter der Kita, jetzt haben wir neue und größere Räumlichkeiten“, sagte Leiterin Martina Kuhn-Kessler. Aufgrund des Platzmangels in den ehemaligen Räumen der Kita gab es auch eine Fluchtwegeproblematik. Dieses Problem wurde mit dem Anbau von Fluchtbalkonen und mit einem neuen Aufzug gelöst. Ebenfalls wurden bisher fehlende Personal- und Besprechungsräume und neue Sanitäranlagen geschaffen. Während der Bauzeit von elf Monaten stellte die Stadt für die Unterbringung der Kinder Container zu Verfügung. „Für die Aufstellung und den Betrieb des Ausweichkindergartens sind alleine Kosten in Höhe von etwa 140 000 Euro entstanden“, sagte Bürgermeister Manfred Vollmer.


Der Umzug in die „kleine Containerstadt“ fand Mitte Juli 2010 statt. Baubeginn war dann im August 2010. In der ersten Juli-Woche 2011 konnte der Kindergarten in die neuen Räume einziehen. Die Arbeiten konnten etwa vier Wochen früher als geplant fertig gestellt werden – nach einer Planung von sieben Monaten und der Bauzeit von elf Monaten. „Die Kinder können in der neuen Kita auf Entdeckungsreise gehen und die schönen Räumlichkeiten mit vielen neuen Spielmöglichkeiten ausprobieren“, sagte Astrid Mergel-Diehl vom Kinderzentrum Weißer Stein e.V. Für die eigentlichen Arbeiten an der Kita entstanden Kosten in Höhe von etwa 1,52 Millionen Euro, davon alleine eine Millionen für die Sanierung. Förderungen gab es aus dem Konjunkturpaket mit rund 360 000 Euro, mit zinsverbilligten Darlehnen von 120 000 Euro, aus dem Programm Kinderbetreuungsfinanzierung  mit
150 000 Euro und vom Landkreis 140 000 Euro, sodass für die Stadt 891 000 Euro verblieben. Geplant und ausgeführt wurde der Umbau vom Ingenieur-büro Schmidt und Strack sowie insgesamt 23 beteiligten Firmen.


„Ich wünsche mir für den Kindergarten einen reibungslosen, unfallfreien Ablauf, fröhliche Kinder, zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, engagierte Eltern und eine gedeihliche Zusammenarbeit“, sagte Manfred Vollmer bei der Einweihungsfeier. Die Kinder der Kita in Stadtallendorf führten zur Begrüßung der Gäste die „Drei kleinen Schweinchen“ im Bewegungsraum auf – ganz nach dem Motto „Auf der Suche nach einem neuen Haus“. 

 

 

 

 

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