Waldprojekt

Die „Mittelkinder“ der Kita Altenvers verbrachten auch im März diesen Jahres wieder drei Wochen ihrer Kitazeit im Wald.
Als Anlaufstelle diente hauptsächlich das im Jahre 2009 gebaute Waldsofa.
Dort wurde morgens nach Ankunft zusammen gefrühstückt, bevor alle „ausschwärmten“ zum „arbeiten am Harverster“ (ein großer, umgefallener Wurzelballen), zum Klettern, schaukeln, balancieren und experimentieren.
Mit Kletterseilen wurden Schaukeln und Klettermöglichkeiten gebaut, die Slackline wurde zum Balancieren genutzt, es wurden Hölzer gesägt, und mit Schippen und Harken wurde in der Erde gebuddelt und so mancher Schatz gefunden.
Die Kinder restaurierten mit den Erzieherinnen und den Waldopas das Waldsofa, so dass es noch möglichst lange erhalten bleibt.
Auch „Waldspiele“ wurden gespielt, z B. Tannenzapfenwettsammeln, oder wer baut das größte Männchen aus den Zapfen. Ein weiterer Höhepunkt war eine Wanderung zum heimischen „Bergloch“, eine Höhle aus der Wasser raus fließt. Dort wurde ein kleiner Staudamm gebaut, so wie es die Bieber machen.
Begleitet wurde die Gruppe von 2 Erzieherinnen und von den beiden langjährigen Waldopas Ernst und Helmut.
Am letzten Tag des Waldprojekts machten alle gemeinsam ein gemütliches Picknick im Waldsofa.

Kita Altenvers besucht Bäckerei

Die Kita "Altenvers" besuchte mit den Schulanfänger die Bäckerei "Kraft" in Gladenbach-Mornshausen.

Gabannt lauschten die Kinder den Erklärungen des Bäckers. Die Backutensilien und Geräte wurden genaustens untersucht und vieles durfte von den Schulanfängern ausprobiert werden. Ganz mutige Kinder durften sogar das fertig gebackene Brot mit dem Holzschieber aus dem Ofen holen.

Große Begeisterung kam auf, als die Kinder selbst zu kleinen Bäckern werden durften. Mit großem Eifer wurden Gespenster und Fledermäuse mit Zuckerperlen und Zuckerguss verziert. 

Die selbst hergestellten Leckereien durften anschließend voller Stolz mit nach Hause genommen werden.

Wann arbeitet die Wehr?

Feuerwehrleute sind zu Gast im Kindergarten Altenvers
Lohra-Altenvers - Spannend war es am Dienstag für die Kindergartenkinder in Altenvers: Nachdem die Feuerwehr dort am Samstag eine Großübung abgehalten hatte, kamen die Altenverser Kameraden am Dienstag erneut vorbei und stellten ihre Ausrüstung vor.

 

Den Hintergrund der Aktion erläutert Kindergartenleiterin Tanja Kluge: "Die Feuerwehr ist immer ein Thema, denn viele Eltern sind auch bei der Feuerwehr", sagt sie. In den vergangenen Wochen habe man sich im Kindergarten intensiv mit den Brandschützern auseinandergesetzt.

"Da kam die Übung am Samstag genau richtig", freut sich die Leiterin. Und gibt zu: "Als ich den vernebelten Kindergarten gesehen habe, wurde mir schon ein bisschen mulmig."

Als am Dienstag das Feuerwehrauto mit Blaulicht auf den Hof fährt, gibt es für die Kleinen kein Halten mehr: Sie stürmen zu den Fenstern und platzen fast vor Neugierde. Lediglich die jüngsten Kinder in der U3-Gruppe sind ein wenig zurückhaltender. "Wir haben heute auch einige Besuchskinder hier: Ehemalige, die schon in die Schule gehen und gerne dabei sein wollten, wenn die Feuerwehr kommt", so Tanja Kluge. Die sechs Feuerwehrleute teilen die 50 Kinder in zwei Gruppen auf: Während ein Trupp den Kindern die Schutzkleidung der Feuerwehr näher bringt, darf die zweite Gruppe das Feuerwehrauto mit seiner Ausrüstung kennenlernen. Manni Leps ist das "Versuchskaninchen" im Kindergarten. Er zeigt, wie sich ein Feuerwehrmann anzieht. "Die Hose steckt direkt in den Stiefeln.

Wie zieht sich denn ein Feuerwehrmann an? Denn wenn die Sirene geht, dürfen wir keine Zeit verlieren", erklärt Markus Schmidt. Und fügt lachend hinzu: "Das macht ihr demnächst auch so."Die Kinder wissen auch schon Einiges über die Wehr. Zum Beispiel, dass die Feuerwehrleute im Gebäude "krabbeln müssen. Denn die heiße Luft steigt nach oben.""Arbeitet die Feuerwehr auch am Wochenende?", will ein Mädchen wissen. "Natürlich, wir arbeiten immer", kommt die Antwort.Und dann dürfen die Kleinen die Ausrüstung anziehen und in die Hand nehmen. Dabei wundern sich die Kinder etwa darüber, wie schwer der Helm ist, wollen aber auch wissen, wie schnell das Auto fahren kann.Am Fahrzeug werden die Schläuche gezeigt und ausgerollt, Pumpen vorgeführt - immer wieder quittiert von staunenden Rufen oder Fragen.Den Hydranten haben die Kinder schon gesehen, die Pumpe finden sie "ziemlich groß."Und dann geht es endlich ins Auto. Dort erklärt Steffen Naumann das Funkgerät, bevor die Kleinen selbst löschen dürfen. Mit einem Schlauch zielen die Kinder nacheinander auf einen Zaun - und haben sichtlich jede Menge Spaß.Viele Eltern sind in der Feuerwehr"Das Interesse ist groß, weil viele Eltern in der Feuerwehr sind", sagt Tanja Kluge. "Daher begegnet ihnen das Thema auch in der Freizeit. Außerdem ist die Wehr immer bei den Laternenumzügen dabei."Im Kindergarten werde man das Thema daher noch bis zum Laternenfest vertiefen. "Mit Spielen, Büchern, Liedern oder Ausmalbildern.Außerdem kann man Autos basteln - es gibt so viel Material, dass wir ein ganzes Jahr über die Feuerwehr reden könnten", sagt die Leiterin.Daher findet sie die Aktion der Brandschützer aus Altenvers auch "ganz hervorragend."

 

 

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